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Youth Encounter On Sustainability Lab

Im vergangenen Februar fand das alljährliche Youth Encounter On Sustainability (YES) Lab im Rahmen der damaligen Climate Conference in Paris statt. Unter dem Motto «Making sustainability work – Beyond the Paris Climate Conference: Building mind-sets and skill-sets for a sustainable future» kamen junge, engagierte und gleichdenkende Menschen aus der ganzen Welt in Seewis, einem kleinen Dorf in den Bündner Alpen, zusammen. In einem zweiwöchigen Workshop haben wir viele verschiedene Erfahrungen gesammelt, Freundschaften geknüpft, die über den Workshop hinausgehen, und unser Wissen im Bereich Nachhaltigkeit mit allen damit verknüpften Aspekten erweitert.

Text: Annemarie Rutka / Bild: YES Lab

Ein bunter Strauss nachhaltiger Massnahmen für die HTW Chur. 23 Studierende aus 12 Nationen nahmen am YES Lab 2016 in Seewis im Prättigau teil. So manch ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin des YES Labs erlebt zum ersten Mal Schnee.
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So manch ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin des YES Labs erlebt zum ersten Mal Schnee.

Meine Erwartungen an den Workshop waren, mich im Bereich Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln und die themenspezifischen Ansichten anderer Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen kennen zu lernen. Obwohl ich mich mit dem Thema schon während meines Studiums in Verbindung mit dem Tourismus befasst hatte, konnte ich viele neue Einblicke gewinnen. Die Probleme im Bereich Nachhaltigkeit unterscheiden sich massiv von einem Kontinent zum anderen und auch von Land zu Land – vor allem, wenn es um die Dringlichkeit geht. Wenn man über Nachhaltigkeitsprobleme in der Schweiz oder generell in Europa spricht, scheinen diese, im Gegensatz zu denjenigen in anderen Ländern, wie Kleinigkeiten oder Schönheitsmakel.

Neben vielen spannenden Gastreferaten bot uns dieser Workshop auch Exkursionen, unter anderem nach Zürich ins MyClimate Office und zu den verschiedenen Universitäten, sowie nach Laax ins Rock Resort und nach Chur. In der Bündner Hauptstadt besuchten wir die HTW Chur, um uns einen Eindruck bezüglich der bestehenden Möglichkeiten zu verschaffen, der Fachhochschule zu mehr Nachhaltigkeit zu verhelfen. Im Rahmen des Workshops «Mögliche Massnahmen im Bereich Nachhaltigkeit an der HTW Chur» wurde mit verschiedenen Methoden Brainstorming betrieben und am Ende des Workshops konnten der Nachhaltigkeitskommission der HTW Chur viele frische Ideen präsentiert werden. Im Einklang mit dem Motto der Veranstaltung organisierte die HTW Chur einen nachhaltigen Apéro. Inwieweit diese Vorschläge umgesetzt werden, wird sich zeigen, da einige eine längere Planung benötigen und auch kostenintensiv sind. Um ein optimales Kosten-/Wirkungsverhältnis zu erreichen, liefert ein CO2-Footprint die nötigen Informationen. Der Footprint bildet das Fundament für eine nachhaltige Entwicklung an der Fachhochschule.

Alles in allem hat mich das YES Lab um einige Erfahrungen bereichert und vor allem mein Wissen erweitert. Es ist schön zu sehen, was für Ideen bei einem so bunten Mix aus verschiedenen Kulturen und beruflichen Hintergründen zusammenkommen. Ich persönlich möchte diese Erfahrung nicht missen und kann das YES Lab allen weiterempfehlen, die die Möglichkeit haben, daran teilzunehmen. Ich habe viele neue Freunde gewonnen, die alle ein gemeinsames Interesse verfolgen, und habe dadurch auch mein Netzwerk erweitern können. Einmal ein YES-Alumni, immer ein YES-Alumni!


ANNEMARIE RUTKA
Annemarie Rutka steht kurz vor dem Abschluss ihres Bachelor-Studiums in Tourismus.

Dies ist ein Beitrag des Magazins Wissensplatz der HTW Chur.

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